Über mich
Schön, dass Sie hier sind!
Ich bin Miriam Hozak – Erzieherin, Naturpädagogin und Mama von zwei wunderbaren Kindern.
Schon immer zieht es mich nach draußen in die Wälder, über Wiesen, an Bachläufen entlang und an die frische Luft! Dorthin, wo ich mit allen Sinnen wach sein kann, mich lebendig fühle und es immer wieder Neues zu entdecken gibt.
Bei jedem Spaziergang, den ich mit meiner Familie unternehme, wird Neues entdeckt und es tauchen neue Fragen auf – und genau das liebe ich. Dieses Staunen. Dieses Forschen. Dieses lebendige Lernen mitten im Leben.
Ich bin zutiefst fasziniert von dem, was die Natur erschaffen hat.
Und ich bin überzeugt: Wir sind nicht getrennt von ihr – wir sind ein Teil von ihr. Genauso wie Pflanzen und Tiere gehören auch wir in dieses große Ganze.
Gerade in unserer heutigen Zeit ist es mir ein Herzensanliegen, Kindern wieder eine echte Verbindung zur Natur zu ermöglichen. Wenn ich Kinder draußen spielen sehe, dann spüre ich, wie sie bei sich ankommen. Wie sie mit allen Sinnen entdecken, ausprobieren, klettern, bauen, fragen, staunen. Sie sammeln Erfahrungen, die tief verankert bleiben – Erinnerungen fürs Leben.
Mein Ziel ist es, genau das weiterzugeben.
Ich sehe mich als Vermittlerin – zwischen Natur und Kind, aber auch zwischen pädagogischen Fachkräften und der Naturpädagogik. Mit über 15 Jahren Erfahrung in der naturpädagogischen Arbeit mit Gruppen begleite ich Kinder und Erwachsene auf Entdeckungsreisen in die Natur.
In meinen Fortbildungen gebe ich pädagogischen Fachkräften konkrete, praxiserprobte Ideen, Impulse und Werkzeuge an die Hand, um mit Kindern die Natur zu erforschen – lebendig, sinnlich und alltagsnah umsetzbar.
Doch noch wichtiger ist mir etwas anderes:
Ich möchte, dass der Funke überspringt.
Die Natur ist unser ursprünglichster Entwicklungsraum. Hier dürfen wir wachsen, entdecken, scheitern, lachen, staunen – und einfach sein.
Nach meiner Ausbildung zur Erzieherin an der evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik in Beutelsbach 2003 war ich zehn Jahre in Kindergärten tätig, einige Zeit davon als Leitung. Zusätzlich engagierte ich mich im Personalrat.
Schon in dieser Zeit brachte ich meine Liebe zur Natur aktiv in den pädagogischen Alltag ein und gestaltete regelmäßig Naturtage für die Kinder. Zu erleben, wie Kinder draußen aufblühen, entdecken, forschen und über sich hinauswachsen, erfüllte mich immer mehr. Gleichzeitig durfte ich lernen, was dieses Vorhaben im Hinblick auf Elternarbeit und die Zusammenarbeit im Kindergartenteam bedeutet. Naturpädagogik braucht Vertrauen, Transparenz und gute Kommunikation. Im Austausch mit Eltern entstand Verständnis und Begeisterung für das Lernen im Freien, im Team wuchsen gemeinsame Konzepte und neue Perspektiven. Diese Erfahrungen haben mich fachlich wie persönlich geprägt und mir gezeigt, wie wertvoll eine enge, wertschätzende Zusammenarbeit für eine gelingende pädagogische Arbeit ist.
2012 absolvierte ich meine Weiterbildung zur Naturpädagogin bei der Naturschule Deutschland e.V. Seitdem durfte ich über 100 Kindergeburtstage in der Natur gestalten und zahlreiche kleine und große Naturforscherinnen und Naturforscher begleiten.
Seit 2017 leite ich zudem die Familien- und Jugendgruppe des Schwäbischen Albvereins Backnang. Hier gehe ich regelmäßig mit Familien und Kindern auf Entdeckungsreise und schaffe Räume für gemeinsames Naturerleben.
Meine fachliche Weiterentwicklung ist mir ein großes Anliegen. Ich habe unter anderem Fortbildungen in den Bereichen Spurensuche, Lernen mit dem Lebensrad, Outdoor Escape Room sowie Kräuterkunde besucht und bilde mich kontinuierlich weiter.
Und neben all meiner beruflichen Leidenschaft bin ich vor allem eines: Mama von zwei wunderbaren Jungs. Mit ihnen und meinem Mann bin ich ebenfalls gerne draußen unterwegs – wir entdecken Wälder, Wiesen und kleine Wunder am Wegesrand.
Gleichzeitig erlebe ich hier ganz unmittelbar, welche Herausforderungen der Familienalltag mit sich bringt. Es gibt Tage, an denen die Begeisterung für die Natur grenzenlos ist – und andere, an denen die Jungs alles auf den Kopf stellen oder lieber drinnen bleiben möchten. Und genau das darf auch sein.
Diese Erfahrungen machen mich nicht nur als Mutter dankbar, sondern bereichern auch meine pädagogische Arbeit. Sie erinnern mich daran, wie wichtig Geduld, Humor, Flexibilität und echte Beziehung sind. Naturpädagogik bedeutet für mich nicht Perfektion, sondern gemeinsames Erleben – mit allem, was dazugehört.
Ich freue mich von Herzen, wenn wir uns bei einer meiner Angebote begegnen und gemeinsam auf Entdeckungs- und Forschungsreise gehen.